Komponisten › Johann Friedrich Burgmüller
Johann Friedrich Burgmüller
Der Komponist der „leichten und fortschreitenden“ Etüden: Seine kurzen Stücke gehören zu den ersten richtigen Stücken, die man am Klavier lernt.
Leben
Er wurde in Regensburg als Sohn eines Musikdirektors geboren. Er studierte Klavier und Komposition und zog 1832 nach Paris, wo er den Rest seines Lebens blieb.
In Paris arbeitete er als Klavierlehrer und schrieb Salonmusik, die beim damaligen Publikum sehr beliebt war.
Berühmt wurde er vor allem durch die 25 leichten und fortschreitenden Etüden op. 100 (um 1851 erschienen): kurze Stücke mit Titel und Charakter, gedacht für junge Schüler.
Porträt: Fr. Meyer (c. 1840), gemeinfrei, von Wikimedia Commons.
Wissenswertes
- Die Arabeske ist Nr. 2 aus op. 100, nach „La candeur“ (Die Offenheit).
- Die Etüden op. 100 sind an Musikschulen in aller Welt sehr beliebt, besonders in Japan.
- Jede Etüde trainiert eine bestimmte Schwierigkeit, klingt aber wie ein richtiges Stück und nicht wie eine Übung.
Am Klavier
- In der Arabeske läuft die rechte Hand in schnellen Gruppen: Übe sie langsam, dann gruppenweise mit Halt auf der ersten Note.
- Die Staccato-Akkorde der linken Hand müssen kurz und leicht sein.
- Lies Titel und Charakter genau: Diese Stücke erzählen eine kleine Szene.
Seine Stücke zum Lernen 1 Stück
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Mit „Warte auf die Note“ hält das Stück an, bis du die richtige Taste spielst – auf dem Handy oder auf deinem eigenen Klavier (die App hört zu). Hände einzeln, Tempo ab 10 %, die Noten immer vor Augen.
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