Über das Stück
Mozart trug sie 1788 in sein Werkverzeichnis als „eine kleine Klaviersonate für Anfänger“ ein. Die Beinamen „facile“ oder „semplice“ kamen später; tatsächlich verlangt sie bewegliche, gleichmäßige Finger.
Die linke Hand nutzt den „Alberti-Bass“ (ein gebrochener Akkord tief–hoch–Mitte–hoch), die rechte wechselt zwischen gesanglicher Melodie und langen Tonleitern.
So übst du es
- Der Alberti-Bass allein: leicht, mit dem ersten Ton nur minimal stärker.
- Die Tonleitern der Rechten mit reduziertem Tempo, mit Blick auf den Fingersatz (Daumenuntersatz).
- Beide Hände beim Anfangsthema, dann ein Abschnitt nach dem anderen.
- Klarer Klang und wenig Pedal: Das ist transparente Wiener Klassik.
Kostenlose Noten
Erste Seite. Vollständige Noten (PDF) beim Mutopia Project (CC BY-SA 3.0, Ausgabe von Alejandro Sierra); in der App Piano Learning liest du sie auf zwei Seiten nebeneinander, während du spielst.
Häufige Fragen
Ist sie wirklich leicht?
Sie ist eine der zugänglichsten Sonaten Mozarts, aber die schnellen Tonleitern brauchen ein paar Jahre Unterricht.
Was bedeutet KV 545?
Das ist die Nummer im Köchelverzeichnis, der Liste von Mozarts Werken.

