Über das Stück
Beethoven nannte sie Sonata quasi una fantasia und widmete sie 1801 der jungen Gräfin Giulietta Guicciardi. Der Beiname „Mondscheinsonate“ kam erst nach seinem Tod auf, durch den Kritiker Ludwig Rellstab, der sie mit dem Mondlicht auf dem Vierwaldstättersee verglich.
Der erste Satz, Adagio sostenuto, beruht auf durchgehenden Triolen der rechten Hand, tiefen Oktaven in der linken und einer Melodie, die den schwächsten Fingern der rechten Hand anvertraut ist.
So übst du es
- Zuerst die Triolen, ohne Melodie: Sie müssen völlig gleichmäßig und leise sein, wie ein Atmen.
- Die Melodie über den Triolen spielst du mit dem vierten und fünften Finger der rechten Hand, etwas lauter als der Rest: Das ist die eigentliche Herausforderung.
- Die linke Hand hält lange Oktaven: Sieh im Video, wie lange sie klingen.
- Wechsle das Pedal bei jedem Harmoniewechsel, sonst verschwimmt der Klang.
Häufige Fragen
Ist sie für Anfänger geeignet?
Die Töne sind nicht schnell, aber die Melodie über den Triolen singen zu lassen, braucht etwas Erfahrung. Mit getrennten Händen und reduziertem Tempo ist es ein erreichbares Ziel.
Wie lange dauert der erste Satz?
Etwa fünf Minuten im üblichen Tempo; die Fassung im Video ist etwas kürzer.