Über das Stück
Für Elise ist eine Bagatelle in a-Moll, die Beethoven 1810 schrieb und nie veröffentlichte: Gedruckt wurde sie erst 1867, vierzig Jahre nach seinem Tod. Wer „Elise“ war, weiß niemand genau; eine viel diskutierte Theorie besagt, der Name sei eine Fehllesung von „Therese“, seiner Schülerin Therese Malfatti.
Es ist ein kleines Rondo: Das berühmte Thema kehrt dreimal wieder, im Wechsel mit zwei verschiedenen Zwischenteilen, einem ruhigen in Dur und einem unruhigeren mit einem wiederholten Ton im Bass.
So übst du es
- Nur das Thema, rechte Hand. Halte das Pendeln E–Dis leicht und versuche, nicht auf die Tasten zu schauen. Diesen Teil kennt jeder – ihn gut zu lernen lohnt sich sofort.
- Füge die linke Hand hinzu. Die Arpeggien der Linken passen zwischen die Töne der Rechten: Die Hände spielen fast nie gleichzeitig, das macht es leichter.
- Die Zwischenteile kommen später: Sie verlangen mehr Unabhängigkeit der Hände und eine schnelle Tonleiter nach oben.
- Fehlerfrei mit 50–60 % zu spielen ist mehr wert als schnell mit Fehlern. Dann nach und nach schneller werden.
Kostenlose Noten
Erste Seite. Vollständige Noten (PDF) beim Mutopia Project (gemeinfrei, Ausgabe von Stelios Samelis); in der App Piano Learning liest du sie auf zwei Seiten nebeneinander, während du spielst.
Häufige Fragen
Ist Für Elise für Anfänger schwer?
Das Hauptthema ist nach einigen Monaten Unterricht machbar. Die Zwischenteile sind Mittelstufe: Viele lernen zuerst das Thema, und das ist schon ein schönes Ziel.
Kann ich es lernen, ohne Noten zu lesen?
Ja: Mit den fallenden Noten siehst du, welche Taste du wann drücken musst. Die Noten daneben helfen dir, mit der Zeit Noten lesen zu lernen.
